Mir ist es jetzt mit mehrere FTP Clients passiert, dass beim Löschen des Magentoverzeichnisses auf dem Webserver jeweils der FTP Client abstürtzt (gFTP wortkarg wie immer und KFTPGrabber hat wenigstens noch ein SIGABR erhalten, auf 2 Rechnern getestet).
Ich gehe davon aus, dass es aufgrund des vorcachens der Dateiliste der FTP Clients liegt. Diese versuchen den gesamten Verzeichnisbaum von Magento einzulesen und jeweils zu speichern. Dabei handelt es sich sich um über ~15k Objekte, was anscheinend für die zwei Programme etwas zu viel war.
Abhilfe habe ich mir verschaft, indem ich mein FTP einfach "gemountet" habe (nur unter Linux). Dann konnten dort ganz normale Konsolenkommandos ausgeführt werden, die nicht die Liste komplett Vorspeichern müssen um sie rekursiv zu löschen.
Um diesen umweg gehen zu können, muss man das Packet "curlftpfs" nachinstallieren. Unter Debian geht es einfach mit dem Packetmanager:
aptitude install curlftpfs
Man kann nun einfach den FTP server mounten:
curlftpfs USERNAME:PASSWORT@beispiel.de /mnt/zielverzeichnis/
Für Ubuntu Liebhaber wie immer einfach ein "sudo" davor.
Beachtet werden sollte, dass dieses Verzeichnis nur als root ausgeführt werden kann und auch die dementsprechenden Rechte vererbt bekommt.
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